Ein Paar geht über den weißen Sand des Kilmurvey Beach auf Inishmore.
Die Mondsichel aus weißem Sand des Kilmurvey Beach auf Inis Mór, der größten der Aran Islands. Gareth McCormack/garethmccormack.com

Kilmurvey Beach – Inis Mórs Badestrand

📍 Inis Mór, Galway

🏛️ Sehenswürdigkeit
🕒 Öffnungszeiten
Rund um die Uhr geöffnet
🎟️ Eintritt
Eintritt frei
🅿️ Parken
Fahrradparkplatz in Strandnähe.

Zuletzt aktualisiert: 9. Juli 2026

Überblick

Kilmurvey ist der einzige Strand auf Inis Mór, den man sich für ein Bad tatsächlich aussuchen würde. Seine Mondsichel aus weißem Sand fällt sanft ins Wasser ab, das ruhig und klar bleibt, während der Rest der Insel frontal auf den offenen Atlantik trifft – und er trägt die einzige Blaue Flagge der Insel (aktuell für 2025–26) für Wasserqualität und Sicherheit. Flache Dünen hinter dem Sand bieten mehreren seltenen Pflanzen der Red-Data-Book-Liste und international bedeutsamer Vogelwelt Schutz. Die Bucht liegt am Wild Atlantic Way und ist der Zugang zum Dorf Kilmurvey mit seinen Cafés, Kunsthandwerksläden und dem Kilmurvey Craft Village. Wer einen Nachmittag auf der Insel hat, schwimmt hier – und Dún Aonghasa ist 15 Gehminuten den Hügel hinauf.

Was man sehen und unternehmen kann

  • Schwimmen und Sand: Der Strand fällt sanft ab, eignet sich also für Kinder und gemütliches Plantschen, ohne dass starke Strömungen zu befürchten sind. Von Juni bis September patrouillieren Rettungsschwimmer im Hauptbereich; die täglichen Einsatzzeiten und Bedingungen stehen am Aushang am Strand.
  • Wassersport: Das geschützte Wasser eignet sich gut für Anfänger beim Kajak- und Stand-up-Paddleboarding. In der Nähe lockt das Wormhole (Poll na bPéist), ein natürliches rechteckiges Meeresbecken im Fels, Klippenspringer an – der Zugang führt jedoch über rutschigen Fels und erfordert Vorsicht mit Blick auf die Gezeiten.
  • Dún Aonghasa: Ein markierter Weg führt hinauf zur großen Steinburg auf ihrer 100 Meter hohen Klippe, 15 Minuten vom Sand entfernt, mit einem Abgrund und einer Aussicht, die die meisten Menschen innehalten lässt. Etwas weiter liegt Clochan na Carraige, eine der am besten erhaltenen Trockenstein-Bienenkorbhütten der Insel.
  • Tierwelt: Kegelrobben sonnen sich bei Ebbe auf den Felsen – Kinder lieben es, sie zu entdecken – und Seevögel nisten entlang der Klippen. Die Dünenpflanzen sind empfindlich, also bitte auf den Wegen bleiben.
  • Dorfleben: Das Kilmurvey Craft Village ist der Ort für Kaffee, einen leichten Lunch und lokal gefertigte Aran-Strickwaren, Töpferei und Schmuck.
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Erbe und Inselkultur

Das Land rund um den Strand wird seit dem Neolithikum bewirtschaftet, und die Nordküste von Inis Mór ist dicht mit dem, was davon übrig ist – Trockensteinmauern, alte Feldsysteme und Klippenforts, die noch immer Teil des Insellebens sind, nicht nur Relikte. In den 1930er-Jahren drehte der Filmemacher Robert Flaherty seinen Dokumentarfilm Man of Aran am nahe gelegenen Man of Aran Cottage und zeigte der Welt das Fischen und die Landwirtschaft der Inselbewohner. Dieser Faden spinnt sich in den Kunsthandwerkswerkstätten fort, wo Wolle noch immer gewebt und Stein von Hand bearbeitet wird, und in den Läden und Cafés hört man Irisch – Inis Mór gehört zur Gaeltacht.

Anreise und praktische Informationen

Rossaveal Harbour, Co Galway
Rossaveal Harbour, Co Galway Courtesy Christian McLeod

Um zum Strand zu gelangen, muss man erst auf die Insel und dann an ihre Nordküste.

  • Fähre und Flug: Fähren fahren von Rossaveal in County Galway nach Kilronan, dem Haupthafen der Insel, in etwa 40 Minuten; es gibt auch Verbindungen von Doolin in County Clare. Wer lieber fliegt: Das Kleinflugzeug vom Connemara Airport braucht rund 10 Minuten.
  • Auf der Insel: Von Kilronan sind es etwa 7 km bis Kilmurvey. Nimm den Inselbus, lauf zu Fuß oder – die beste Option – miete ein Fahrrad in der Nähe des Fährhafens für etwa 10–15 € pro Tag und fahr in deinem eigenen Tempo.
  • Ausstattung: Öffentliche Toiletten, Fahrradparkplatz, ein Café und ein Kunsthandwerksladen liegen in Strandnähe. Der sandige Abhang ist für Rollstühle und Mobilitätsroller einigermaßen zugänglich, die Dünen- und Klippenwege sind jedoch uneben und bei nassem Wetter besser zu meiden.
  • Beste Reisezeit: Im Sommer ist das Wasser am wärmsten, die Rettungsschwimmer voll im Einsatz und die Strände voll. Wer ruhigeren Sand, besseres Licht und durchziehende Zugvögel sucht, kommt im späten Frühjahr oder frühen Herbst.
  • Was man einpacken sollte: Das Aran-Wetter schlägt schnell um – eine wasserdichte Schicht, feste Schuhe für den Klippenweg, ein Handtuch und Sonnenschutz auch bei Bewölkung, denn Sand und Wasser reflektieren die UV-Strahlung.

Ein Haken, den man einplanen sollte: Der Strand liegt 7 km vom Fährhafen entfernt, also kläre deinen Transport, bevor du anlegst. Prüfe die Gezeiten, bevor du dich dem Wormhole oder den unteren Klippen näherst, und buche die Rossaveal-Fähre im Juli und August im Voraus.