Überblick
Knockbane – An Cnoc Bán, „der weiße Hügel“ – ist ein 433 m hoher Gipfel in den Hollyford Hills im Westen des County Tipperary, nahe dem Dorf Hollyford. Es ist ein ehrlicher, unaufdringlicher Hügel: ein Trigonometrischer Punkt, eine kleine Gipfelmarkierung, offenes Gelände und Stille. Wanderer, die Gipfel abhaken, und Funkamateure kommen hierher; wer eine spektakuläre Aussicht sucht, ist in den Galtees oder im Clare Glen besser aufgehoben. Wenn du aber einen Hügel gern für dich allein hast, ist genau das der Punkt.
Der Gipfel
Der höchste Punkt trägt einen Trigonometrischen Punkt des Ordnance Survey und, daneben angeschraubt, eine kleine Metallplatte für das Amateurfunk-Programm Summits on the Air, gestempelt mit „EI/G4WSB/P“. Es gibt keinen markierten Weg und keine Wegmarkierungen – du überquerst offenes, oft mooriges Gelände und navigierst selbst, also nimm eine Karte mit (der Gipfel liegt auf OS Discovery Blatt 66) und einen Kompass oder eine geladene Wander-App. Such dir einen langen Tag aus: Der Juni mit seinem späten Licht lässt den meisten Raum für Fehler. Unter den Füßen liegen Heidekraut, Borstgras und Torf, und der Boden hält Wasser, also erwarte nasse Füße nach Regen.
In der Nähe
- Slieve Felim Mountains – Das größere Bergland im Westen, mit dem Fernwanderweg Slieve Felim Way durch Wälder und offenes Torfland.
- Clare Glen – An der Grenze zu Limerick, ein bewaldetes Flusstal mit einem Rundweg vorbei an Wasserfällen, Stromschnellen und roten Sandsteinklippen. Der bessere Halbtagesausflug, wenn das Wetter auf den Gipfeln umschlägt.
- Devil’s Bit – Nordöstlich bei Templemore, mit einem markierten Rundweg zum Gipfelkreuz.
- Hollyford – Das nächste Dorf, mit Spaziergängen entlang des Multeen River.
Anreise
Hollyford ist das nächste Dorf; von dort steigen lokale Straßen Richtung Hügel an. Parken ist auf das beschränkt, was du an Banketten in der Nähe der Zugangspunkte findest, also blockiere keine Tore oder schmalen Wege. Es gibt kaum öffentliche Verkehrsmittel hier draußen – du brauchst ein Auto. Das Gelände ist unbeleuchtet und es gibt keine Einrichtungen auf dem Hügel, also bring dein eigenes Wasser und Essen mit und plane die Wanderung gut innerhalb der Tageslichtstunden.
Trag dich ins SOTA-Log ein, wenn du Funkamateur bist; ansonsten ist es ein kurzer, mooriger Auf-und-Abstieg, am besten aufgehoben für einen klaren Juniabend.