Three Rock Mountain

📍 Dublin

🏛️ Sehenswürdigkeit
🕒 Öffnungszeiten
Parkplatz Ticknock: 06:00–22:00 Uhr (Tor schließt um 22:00 Uhr)
🎟️ Eintritt
Eintritt frei; Parken kostet eventuell ca. 2 € (vor Ort prüfen)
🅿️ Parken
Parkplatz Ticknock an der R113; ca. 2 €, Schild beachten; etwa 100 bis 190 Stellplätze, am Wochenende oft voll; Tor schließt um 22:00 Uhr.

Zuletzt aktualisiert: 11. Juli 2026

Überblick

Three Rock ist der Dubliner Gipfel mit der Mastenfarm obendrauf – und der Aussicht, die einen die Masten vergessen lässt. An einem klaren Abend liegt die gesamte Dublin Bay unten, von Howth Head bis Bray Head, dahinter erheben sich der Sugar Loaf und die Kämme der Wicklow Mountains, und die drei verwitterten Granitfelsen, die dem Berg seinen Namen geben, sind nah genug zum Klettern. Der Gipfel erreicht etwa 444 m am südlichen Rand der Stadt (irisch: Binn Trí Charraig oder Sliabh Ruadh), im Ticknock Forest, der von Coillte verwaltet wird, mit Wegen für alle – vom Kinderwagenschieber bis zum Mountainbiker.

Schnee auf den Granitfelsen des Three Rock Mountain über Dublin
Three Rock am Weihnachtstag Sarah777 / Wikimedia Commons / CC0

Geschichte und Erbe

Die Felsen selbst sind reine Geologie – frostgesprengter Granit, nichts Gebautes. Der Gipfel um sie herum ist geschichtsträchtiger, als es aussieht. Vier schüsselförmige Vertiefungen im Fels – Bullauns – stammen aus der frühchristlichen Zeit und dienten zum Mahlen von Getreide oder Kräutern. Kaum sichtbare Ringforts und Hügelfestungen zeugen von älterer Besiedlung, Steinbruchgruben aus dem 19. Jahrhundert bei Barnacullia zeigen, wo Baumaterial für die wachsende Stadt gewonnen wurde, und ein Armeeschießplatz aus dem 20. Jahrhundert war hier bis in die 1970er-Jahre in Betrieb. Eine kleine Heilige Quelle, Grumley’s Well, wurde einst gegen Augenleiden aufgesucht.

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Wandern und Radfahren

Three Rock liegt sowohl am Dublin Mountains Way (Shankill bis Tallaght) als auch am Wicklow Way, ist also ebenso Etappenziel wie Ausgangspunkt.

  • Die Fairy Castle Loop (5,5 km, mittelschwer) ist der Standardweg: hinauf vom Parkplatz Ticknock durch den Wald, vorbei an den Felsen von Three Rock und weiter zum Fairy-Castle-Steinhügel auf dem benachbarten Two Rock (536 m), dem höchsten Punkt des Kamms. Rechne mit etwa anderthalb Stunden.
  • Für die einfache Variante führt die Asphaltstraße fast bis zum Gipfel und ist bis zur Absperrung der Masten für Kinderwagen und Rollstühle geeignet; die Felsen sind nur einen kurzen Schritt weiter.
  • Mountainbiker haben die Ticknock-Trails, rund 15 km eigens gebaute Singletrails und Forststraßen, die vom Parkplatz aus markiert sind. Nach Stürmen ändern sich die Bedingungen, also vor dem Start die Dublin Mountains Partnership prüfen.

Tierwelt und Jahreszeiten

Dachse, Füchse und Kaninchen arbeiten sich an den Waldrändern entlang; Buntspechte und Kleiber sind in den Bäumen, und Wanderfalken jagen um die Masten. Im Frühling blühen Buschwindröschen unter den Bäumen, im Herbst färben sich die Japanischen Lärchen goldgelb, und im Winter kann die Sicht auf null sinken – der Gipfel ist exponiert, und das Wetter wechselt in dieser Höhe schnell.

Praktische Informationen

Anreise und Parken

Der Zugang führt über den Parkplatz Ticknock an der R113, geöffnet von 06:00 bis 22:00 Uhr (das Tor schließt um zehn). Zu Fuß ist der Eintritt frei; das Parken kostet inzwischen vielleicht ca. 2 €, also Münze einstecken oder das Schild prüfen. Die Angaben zur Platzzahl schwanken zwischen etwa 100 und 190, und am Wochenende ist es voll, also früh kommen. Vom Stadtzentrum sind es mit dem Auto etwa 20 Minuten. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt der Bus 44b nach Ballinteer, aber nur werktags – danach bleibt ein Fußmarsch; alternativ mit dem DART nach Shankill und 15 Minuten zu Fuß zum Start des Dublin Mountains Way. Die Busverbindungen am Wochenende sind dünn, also ist das Auto die einfache Wahl.

Ausstattung und Sicherheit

Es gibt keine Toiletten oder Cafés auf dem Berg selbst. Die Asphaltstraße ist bis zur Mastabsperrung für Rollstühle und Kinderwagen geeignet; dahinter wird das Gelände uneben und ansteigend. Das Mastgelände ist eingezäunt, also auf den Wegen bleiben und die Warnschilder beachten. Vor dem Aufbruch die Bergwettervorhersage prüfen, und bei Schnee oder Eis kann der Parkplatz kurzfristig schließen. Für weitere Wanderungen in der Nähe bietet Carrickgollogan Waldwege und alte Minenruinen, nur eine kurze Autofahrt entfernt.

Am besten ist die letzte Stunde Tageslicht an einem klaren Abend, wenn die Bucht aufleuchtet und der Parkplatz sich geleert hat – nur rechtzeitig zurück sein, bevor das Tor um zehn schließt.